Wissens-Blog

Der Wissens-Blog von PiReCon

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und Wissen erleichtert einem in vielen Bereichen das Leben. Ein fundiertes Wissen um die verschiedenen Aspekte im Umgang mit Bildern im Print- und Web-Bereich kann sowohl vor rechtlichen Problemen schützen, wie auch Geld beim Einkauf und der Verwendung von Bildern sparen.

Wir von PiReCon setzen uns jeden Tag mit diesen Themen auseinander und haben im Laufe der Jahre umfangreiche Erfahrungen sammeln können. Provitieren Sie in diesem Blog von den wichtigsten Details. In den angebotenen Seminaren und Workshops haben Sie die Möglichkeit, sich umfassender beraten und schulen zu lassen.

… steht doch überall das Gleiche drin

Gleiches oder ähnliches höre ich sehr oft von unseren Teilnehmern in unseren Bildrechte Seminaren. Es ist schon etwas mühsam sich das Kleingedruckte durchzulesen, zu verstehen und dem entsprechend zu handeln.

Lizenzbedingungen der einzelnen Bildanbieter unterscheiden sich tatsächlich!

Schnell ist ein Bild gemacht und genauso schnell steht es auf Facebook, Instagram, Twitter oder einem anderen Social Media Portal. Oft überlegt man sich nicht, ob die abgebildete Person das überhaupt wollte. Besonders im privaten Bereich ist schnell mal ein Bild gepostet, ohne dass sich der Fotografierte dazu äußern konnte.

Im gewerblichen Bereich sollte man sich dazu umso mehr Gedanken machen, was auf den Social Media Portalen gepostet wird. Denn Personenfotos ohne Klärung des Recht am eigenen Bild stellen einen klarer Rechtsverstoß da.

Ein Vertrag über uneingeschränkte Nutzungsrechte an Bildmaterial, beinhaltet nicht den Verzicht auf Namensnennung! Dies kann man hier nachlesen, bei der Pressemitteilung des Amtsgericht Münchens: www.justiz.bayern.de

In Deutschland kann man so gut wie alles vertraglich regeln. Dies ist grundsätzlich ratsam, wenn es um die Beauftragung von Dienstleistern oder Lieferanten geht. Je genauer der Vertragstext Auskunft über eine Lieferung oder eine zu erbringende Arbeit gibt, umso einfacher und verständlicher ist es für beide Seiten.

Ein Webdesigner wurde mit der Erstellung einer Website für eine Seniorenresidenz beauftragt. In diesem Zusammenhang erhielt er Materialen von seinem Auftraggeber, um diese in dem entsprechenden Webprojekt einzupflegen. Darunter befand sich auch Kartenmaterial als Bilddatei.

In einem Prozess vor dem AG Oldenburg, kommt das Gericht zu dem Schluß, dass auch der Webdesigner das zur Verfügung gestellte Material auf eventuell Urheberrechte Dritter zu überprüfen hat. Kommt er der Verpflichtung auf Prüfung nicht nach, haftet er genauso für eventuell Urheberrechtsverletzungen wie sein Auftraggeber. So geschehen im Urteil vom 17.04.2015 vor dem AG Oldenburg. Nachzulesen bei kostenlose Urteile.

"in medias res" heißt der Newsletter der Kreativregion Stuttgart und berichtet in seiner April Ausgabe 2015 über den Beruf des Bildredakteurs. Ein wichtiger und überaus interessanter Beruf in der Kreativbranche.

Hier der Link zur entsprechenden Ausgabe von "in medias res": kreativ.region-stuttgart.de

Unsere Beiträge im Bereich Wissens-Blog haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen vorallem auch keine Rechtsberatung dar! Für Ihre Fragen können Sie uns einfach kontaktieren, wir beraten Sie gern.

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